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- 28.4.2011: Moral und Menschenverstand auf ihrer Seite ...
- 8.4.2011: Autorenlesung „HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“
- 5.4.2011: Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!
- 3.3.2011: Kahlschlag, im Namen wirtschaftlicher Entwicklung!
- 26.2.2011: Defizite des Harzticket!
- 23.2.2011: Ein schweres Erbe, mit dem trotzdem sorgsam umzugehen ist!
- 16.2.2011: Noch mal zum Kurzentrum in Bad Suderode.
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Archiv der Kategorie Allgemein
Frieden für Libyen!
13.6.2011 von Th. Loch.
In der Jungen Welt vom Pfingstwochenende findet sich nachfolgender Aufruf, zu welchem ich per E-Mail meine Unterstützung bekundet habe. Auch in der Jungen Welt findet sich zum runterladen die Langfassung des Aufrufes mit Liste der Erstunterzeichner.
Frieden für Libyen!
Solidarität mit dem libyschen Volk!
Seit mehr als zwei Monaten bombardieren die USA und andere NATO-Staaten Tag für Tag und vor allem nachts die Millionenstadt Tripolis und andere Orte in Libyen. Zugleich versuchen sie, das libysche Volk durch Beschlagnahmung seiner Gelder und durch eine Hungerblockade gefügig zu machen. Die Aggressoren mißachten alle einschlägigen Bestimmungen des Völkerrechts (Verbot der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates, Verpflichtung zu Konfliktlösungen auf dem Verhandlungswege, Verbot des Angriffskriegs usw.). Ihr Vorwand, sie wollten „Menschenleben retten“, ist angesichts der wachsenden Dauer ihres Bombenkrieges und der steigenden Opferzahlen absurd und zynisch. Springer- und andere Konzernmedien sowie auch die öffentlich-rechtlichen Sender schweigen jedoch über die Toten, die Verstümmelten, die Zerstörungen, das Flüchtlingselend, die Vergiftung der Böden mit Uranmunition.
Der Wüstenstaat, der unter seinem Revolutionsführer Muammar Al-Ghaddafi seiner Bevölkerung dank der Nationalisierung seines Ölreichtums den höchsten Wohlstand in Afrika mit unentgeltlichem Bildungs- und Gesundheitswesen, mit hochentwickelten Rechten für Frauen und Kinder bieten konnte, droht in seiner Entwicklung um Jahrzehnte zurückgeworfen zu werden. Wie in der Kolonialzeit selbstbewusst gewordene Sklaven vor den Augen ihrer Schicksalsgefährten öffentlich ausgepeitscht wurden, so wollen heute führende NATO-Staaten das libysche Volk, auch als Warnung für die Völker der Dritten Welt, mit Bomben, Raketen und gegebenenfalls militärischer Besetzung dafür bestrafen, dass es sich ihrem Diktat entzieht, seinen eigenen Entwicklungsweg geht, sich für die Einheit und Unabhängigkeit der arabischen Welt und Afrikas einsetzt und sich jeglicher Rekolonialisierung verweigert.
Wir fordern die Bundesregierung auf, keine Nutzung deutscher Einrichtungen für die Aggression zu gestatten und sich konsequent einzusetzen für
– sofortige Einstellung aller Angriffe auf Libyen,
– sofortigen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zwischen den libyschen Bürgerkriegsparteien,
– Aufhebung der Handels- und Wirtschaftsblockade,
– Rückgabe der beschlagnahmten libyschen Auslandskonten.
Es ist höchste Zeit, Solidarität mit dem libyschen Volk zu zeigen.
Wir rufen alle, die sich für Frieden, Völkerrecht und Menschenrechte mitverantwortlich wissen und den Menschen der Dritten Welt verbunden fühlen, zu Protestaktionen und Demonstrationen auf: Dieser verbrecherische Angriffskrieg muss gestoppt werden.
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Moral und Menschenverstand auf ihrer Seite …
28.4.2011 von Th. Loch.
„Moral und Menschenverstand auf ihrer Seite“, nur was nutzen Moral und Menschenverstand, wenn es um Geschäftsinteressen geht?
Könnte gefragt werden, könnte aber nur, den eigentlich geht es nur um die Illusion von Geschäft, von wirtschaftlicher Entwicklung. Einer solchen Illusion folgend, wird in der Feldflur von Warnstedt, welches der Stadt Thale zugeordnet wurde, ein Industriegebiet erschlossen.
Letztendlich ist es wahrscheinlicher, dass es sich dabei um eine „beleuchtete Kuhwiese“ handeln wird, als um eine Weide für Investoren, in der Hoffnung diese dort anzusiedeln. Nun ist diese Nachricht gar bis Berlin gedrungen und findet ihren Niederschlag in der überregionalen Presse. In der Regionalpresse wurde zeitgenau über die mit der Erschließung verbundene Baumfeldaktion berichtet, welches ich hier zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht hatte.
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Autorenlesung „HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“
8.4.2011 von Th. Loch.
Im Rahmen des 11. Quedlinburger Bücherfrühlings findet am 13.Aprill eine Autorenlesung im Antiquariat „Die Büchercouch“ statt:
Mittwoch, 13. April 2011, 18:00 Uhr – Autorenlesung „HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“ von und mit Witold Fischer Antiquariat „Die Büchercouch“, Steinweg 75, 06484 Quedlinburg
Das Handwerk als ältester nicht-agrarischer Wirtschaftszweig des Menschen durchlebte in seiner Geschichte umfangreiche Wandlungen. Wie es sich definiert und welche Rolle es im ökonomischen Gesamtgeschehen einnimmt, wurde in der Literatur bisher eher am Rande behandelt. In der Zeit von 1933 bis 1945 kulminierten einige Entwicklungen, die bis heute Nachwirkungen haben. Andere Erscheinungen sind dagegen verschwunden. Weshalb Handwerker fast ein halbes Jahrhundert lang um Zwangsinnung und Befähigungsnachweis rangen, wird aus den Ausführungen deutlich werden. Zugleich wird sichtbar, weshalb die NS-Demagogie unter dieser Schicht vor 1933 verfangen konnte, weshalb sich aber ab etwa 1936 Handwerker zunehmend in Opposition zum Faschismus fanden.
Eintritt frei
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Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!
5.4.2011 von Th. Loch.
Der Deutsche Freidenkerverband hat aus dringendem politischem Grund, folgenden offenen Brief „Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!“ an die Fraktionen des Deutschen Bundestages gesendet.
Der Brief wurde an die Fraktionsvorsitzenden einzeln versandt. Dem Brief beigefügt ist das Memorandum des Präsidenten der International Progress Organization über die Sicherheitsratsresolution 1973 (2011) und ihre Umsetzung durch eine „Koalition der Willigen“ unter Führung der Vereinigten Staaten und der Nordatlantischen Verteidigungsorganisation.
Dieses Memorandum wurde dem Präsidenten des Sicherheitsrates und dem Generalsekretär der Vereinten Nationen vom Präsidenten der International Progress Orfanitzation am 26. März 2011 übersandt.
_________________________________________________________________
Offener Brief
an die Fraktionen des Deutschen Bundestags
Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!
Sehr geehrte …,
seit dem 19. März 2011 führt eine Allianz unter Führung Frankreichs, Großbritanniens und der USA einen Interventionskrieg gegen die Libysch-Arabische Dschamahirija. Die Interventionsmächte sind dabei, eine Anschlussoperation unter Führung der NATO zu organisieren.
Die öffentliche Begründung der Militäroperation stützt sich auf die Behauptung, dass unter der Führung des Obersten Muammar al-Gaddafi, (der unsinnigerweise als „Machthaber bezeichnet wird, obwohl er kein Staatsamt bekleidet), eine Demokratiebewegung mit solch brutaler Gewalt niedergeschlagen werde, dass ein Eingreifen aus humanitären Gründen geboten sei. Die Angriffe dienten dem Schutz von Zivilisten. Die Diskrepanz zwischen dieser Darstellung und der objektiven Situation könnte nicht größer sein.
Tatsächlich dienen die Angriffe der Schwächung der regulären libyschen Streitkräfte, die sich in einem Bürgerkrieg mit bewaffneten, unter dem Banner der Monarchie kämpfenden Gegnern der demokratischen Staatsordnung befinden. Durch den Eingriff der Allianz wurde der Bürgerkrieg, der schon so gut wie entschieden war, künstlich verlängert und so das Leid des libyschen Volkes vergrößert. Zivile Opfer der ausländischen Angriffe sind in Anbetracht der Kriegsführung und der eingesetzten Waffen unvermeidlich.
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Gejammer bei den Gastronomen!
26.5.2010 von Th. Loch.
Gejammer bei den Gastronomen!
Unter der Überschrift: „Gastwirte fürchten um ihre Existenz“ wurde gestern in der MZ ein großes Jammern angestimmt.
Nun sind Gastwirtschaften in der Regel mittelständische Unternehmen, und so werden sie eher als andere, größere Unternehmen Opfer ihrer eigenen Taten. Extremer Weise wird im Beitrag festgestellt, dass die Umsätze 50% niedriger sind als im Vorjahr, nur wem stört es? Und da die meisten Gastwirte Anhänger dieses wirtschaftlichen Systems sind, welches sie geflissentlich selbst mitgestalten, gibt es eigentlich keinen Grund zum Jammern. Würden sich (nicht nur) die Gastronomen über die Folgen ihrer Taten Gedanken machen, hätten sie zumindest etwas weniger Grund zum Jammern. Aber da dem nicht so ist, oder zumindest nur in den seltensten Fällen, werden die Ursachen für gegenwärtige Probleme meistens wo anders gesehen und gesucht.
Dabei ist das schlechte Wetter nur ein Grund, zunehmende „nicht gewerbliche Konkurrenz“ ein anderer. Und da die meisten Gastwirte Apologeten des freien Marktes sind, wird dieser es schon richten, in dem überflüssige Gastronomie dem Weg allen irdischen gehen wird und sich vom Markt zurückziehen. Wenn auch nicht freiwillig, so ist dem wohl so und so mancher Gastronom wird sich wohl oder übel in sein Schicksal fügen. Ja, Schicksal, das Schicksal ist für vieles gut, vor allen wenn man nicht geneigt, oder auch in der Lage ist, die eigentlichen Ursachen des Dilemmas zu ergründen.
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„Kleines“ Theater in Quedlinburg ganz groß!
10.5.2010 von Th. Loch.
“Kleines” Theater in Quedlinburg ganz groß!
Ein kulturelles Heileit für Quedlinburg findest am letzten Wochenende im Mai statt. Zur Veranstaltung erhielt ich folgendes E-Mail. Da ich die meisten Stücke der Theatergruppe schon erleben durfte, kann ich einen Besuch der Veranstaltungen nur empfehlen. Dieses allein wäre schon ein Grund nach Quedlinburg zu kommen, neben den vielen anderen Gründen natürlich.
Großes Theaterfest auf dem Wipertihof vom 28.-29.05.2010
Am 29. Mai ist es soweit. Die anlässlich des 10-jährigen Bestehens der hauseigenen Theatertruppe „Horizonte“ vom Dachverein Reichenstrasse e. V. veranstalteten Theaterwochen finden auf dem Wipertihof ihren krönenden Abschluss. Dem Zuschauer wird ein zu jeder vollen Stunde wechselndes Programm angeboten. Nach der offiziellen Eröffnung beginnt um 14 Uhr die Kindertheatertruppe des GutsMuths Gymnasiums. Um 15 Uhr gibt die Theatertruppe „Horizonte“ das amüsante mittelalterliche Marktspektakel „Vom Furz“ zum Besten. Um 16 Uhr erwartet den interessierten Besucher eine Talkrunde mit dem Thema “Wozu Theater” mit hochkarätigen Gästen aus der Szene. Um 17 Uhr präsentiert sich die Theatertruppe des Europäischen Bildungswerkes mit der tschechischen Komödie „Zwei auf dem Pferd, einer auf dem Esel“. Um 18 Uhr schließt sich die Schülerkabarettgruppe des GutsMuths Gymnasiums mit ihrem aktuellen Programm „Fragen über Fragen“ an. Um 19 Uhr wird es dann nochmal richtig lustig, wenn Jens Tramsen mit seinem Improtheater den Innenhof des Wipertihofes unsicher macht. Im Gegenzug wird in der alten Maurerhalle des Geländes das Theaterstück „Der innere Käfig“ als Videoprojektion in Dauerscheife zu sehen sein. Um 20 Uhr wird dann der Abend mit dem Friedensspiel „Lysistrate“, welches zur Einstimmung am selben Ort bereits am Vorabend aufgeführt wurde, beendet. Musiker, Kleinkünstler und eine Feuershow runden das Event ab. Für die kleinen Besucher gibt es eine
Kinderschmink-Ecke und auch für das leibliche Wohl aller Besucher wird gesorgt.
Ausführliche Informationen zu den Stücken erhalten sie unter
www.reichenstrasse.de.
Kartenvorbestellungen unter 03946-2640 oder bookingdv@gmx.de
KuZ Reichenstrasse
Reichenstrasse 1
06484 Quedlinburg
www.reichenstrasse.de
www.myspace.com/reichenstrasse1
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Beachtenswerte Aktion!
16.2.2010 von Th. Loch.
Beachtenswerte Aktion!
In Haiti bebte die Erde, dass ist nun gut einen Monat her und Hilfe ist von Nöten, das sagten sich auch die Kinder der Klasse 4b der Neustädter Grundschule in Quedlinburg. So bereiteten sie eine Aktion vor und verkauften in einer Schulpause belegte Brötchen und Würstchen, dem nicht genug gingen sie an einem Tag in der Stadt sammeln. Das Engagement der Schüler dieser Klasse war groß und so konnten sie 641,-€ auf ein Konto der Welthungerhilfe überweisen. Insgesamt wurden von beiden vierten Klassen 850,-€ gesammelt und für Haiti gespendet. Keine schlechte Leistung und ein hervorragendes Engagement, welche die Schüler an den Tag legten. Alle Achtung!
Es ist schön zu beobachten, wenn sich Schüler so engagieren und ehrliche Solidarität mit in Not geratenen Völkern üben. Ein Beispiel, welches verdient Schule zu machen und das nicht nur an anderen Schulen!
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Aufgenommen am 11.01.2010!
14.1.2010 von Th. Loch.
Aufgenommen am 11.01.2010!
Weihnachtsmarkt in der historischen Neustadt, der kleine Weihnachtsmarkt, wie er seit ein paar Jahren in Quedlinburg stattfindet. Da kann nicht früh genug angefangen werden zu werben!
Ja, Weihnachten steht vor der Tür, Winter haben wir und die paar Tage bis Dezember gehen schneller vorüber als man denkt. Denkt man jedenfalls, wenn man älter wird und das wird dieses Plakat auch. Aber vielleicht wird es über Sommer dann doch noch abgehängt, jetzt hängt es jedenfalls noch!
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Auto oder Fußgänger?
11.1.2010 von Th. Loch.
Auto oder Fußgänger?
Nun ist Winter, mit Schnee und Eis und allem was dazu gehört. Es ist schon länger her, dass soviel Schnee gefallen und vor allen auch noch liegen geblieben ist. Das es da notwendig ist Schnee zu kehren und die Bürgersteige weitestgehend frei zu halten, ist eigentlich selbstverständlich. In der letzten Woche war das Räumen der Gehwege trotzdem Gegenstand eines mahnenden und belehrenden Artikels in der MZ. Da konnte man erfahren das der Bürger, welcher ein Grundstück besitzt oder nutzt, verpflichtet ist den Gehweg mindestens auf 1,50 Meter Breite frei zu halten und wie üblich werden Zugwiederhandlungen bestraft. Nun, der Aufbau von Drohkulissen ist in einem bürokratischen System durch aus üblich, genauso wie solche in den letzten Jahren nicht unerheblich zugenommen haben, aber macht dieses überhaupt Sinn, wenn es um die Umsetzung zum Teil widersinniger Regel geht? Nicht nur das die Einhaltung von Bestimmungen kontrolliert werden muss, so sollte eigentlich auch die Möglichkeit zur Einhaltung der Regeln gegeben sein. Oder besser noch, die Regeln sollten den objektiven Bedingungen entsprechen. Dieses ist aber gerade in vielen Teilen der Stadt Quedlinburg nicht der Fall. Nicht nur das in manchen Straßen und Gassen die Bürgersteige nicht einmal so breit sind, sonder auch die Fahrzeuge des Bauhofes, welche die Straße in der Stadt frei schieben, tun ihr übriges, in dem sie den Schnee auf die Bürgersteige schieben. Letztendlich verdichtet sich nicht nur der Schnee, sondern auch die Frage, Straße oder Bürgersteig? Gerade in den schmalen Straßen, wird der Schnee, von der Straße wieder auf den Bürgersteige geschoben, auf denen sich dann entsprechende Berge Türmen. Wird dieser Schnee dann wieder auf die Straße geschoben, damit die Bürgersteige wieder begehbar sind, hält das maximal bis zur nächsten durchfahrt des Schneeschiebers an. Somit ist oben genannte Verordnung unter den verschiedensten Gesichtspunkten eigentlich nicht umsetzbar und dieses erst recht nicht, wenn man nicht weiß wohin mit den Schnee. Wenn dieser nicht abgefahren wird, was sicher mit erheblichen Kosten verbunden wäre, bleibt nur festfahren übrig. Also nicht hin und herschieben, sondern einfach nur komprimieren. Dabei fährt und läuft es sich auf einer festgefahrenen, oder fest getretenen Schneedecke wesentlich besser, als auf permanent aufgelockerten und hin und her geschobenen Schnee.
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Und es wurde geknallt!
7.1.2010 von Th. Loch.
Und es wurde geknallt!
Nun gab es zwar ein großes Knallverbot, was aber nicht daran hinderte, dass trotzdem in den betroffenen Gebieten geknallt wurde, wie an den Spuren zu sehen war. Selbst als ich gestern durch die Stadt ging, waren solche Spuren noch sichtbar. Nun ja, was kann auch von einem Knallverbot erwartet werden, welches scheinbar von Knalltüten erlassen wurde? Das hingegen insgesamt weniger geknallt wurde mag eher an der finanziellen Situation vieler Bürger gelegen haben, als am Verbot. Letztendlich sollte sich auch die Frage gestellt werden, wem solch ein Verbot nutzt und wer dieses kontrollieren soll?
Auf dem Heimweg am Neujahrsmorgen, so gegen 02.30 Uhr, konnte ich beim Gang durch die Neustadt und die Altstadt feststellen, dass immer noch geknallt wurde. Dabei schreckten einige Knalltüten nicht einmal davor zurück, Knaller aus den Fenstern ihres Hauses zu werfen. Was sicher nicht ungefährlich ist, für Passanten, welche die Straße zu dieser Zeit nutzten. Nun bin ich heute nicht unbedingt ein Befürworter solcher, wie auch anderer Knallerei. Nur kann ich mich doch gut daran erinnern, dass ich nicht nur in meiner Jugend den einen und anderen Knallkörper gezündet habe und wie ich mich als Kind über die bunten Lichter am Himmel und auf der Straße freute.
Was mich aber stört ist der Geist dieses Gesetzes, welches dem Bürger die Fähigkeit zum verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern abspricht, ihn somit entmündigt und zur Selbstkontrolle, sprich Denunziation, anstachelt. Dieser Geist lässt sich durch ein Silvesterfeuerwerk sicher nicht austreiben, dazu bedarf es anderer Mittel!
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