Archive für März 2011

Kahlschlag, im Namen wirtschaftlicher Entwicklung!

Kahlschlag, im Namen wirtschaftlicher Entwicklung!

Thale erschließt ein neues Gewerbegebiet, dafür wird landwirtschaftliche Nutfläche vernichtet und im Zuge dieser Erschließung, werden erst einmal Bäume gefällt, welche eigentlich die Erosion des Ackerlandes verhindern. Das dem Geschäftsführer einer betroffenen Agrargesellschaft in diesem Zusammenhang „ohnmächtige Wut“ überkommt, ist verständlich. Zum einen werden Bäume gefällt und damit der Acker derer Schutzfunktion beraubt und zum anderen wird den Landwirten wirtschaftliche Grundlage entzogen. Im Namen der Wirtschaft, wird andere Wirtschaft vernichtet, es steht wirtschaftliches, gegen wirtschaftliches Interesse!

Das in diesem Zusammenhang, die Schaffung von Gewerbe- und Industriegebieten, meistens mit der hohen Arbeitslosigkeit begründet werden, liegt auf der Hand, da gerade dieses Argument am verfänglichsten ist. Dabei spielt es anscheinend keine Rolle, dass unter Umständen Arbeitsplätze vernichtet werden und unterm Strich, gesamtwirtschaftliche, sogar Arbeitsplätze vernichtet werden. Sich die Frage, nach der Notwenigkeit weiterer Gewerbe- und Industriegebieten zu stellen, ist berechtigt, aber sie wird selten gestellt. Immerhin könnte ja festgestellt werden, dass es eigentlich genug erschlossene Flächen gibt, oder auch Brachen, welche erschlossen werden könnten, nur nicht im eigenem, steuerlichem Einflussgebiet.

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