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Wenn es nicht so traurig wäre, …

Dieser Eintrag stammt von Th. Loch Am 12.8.2010 @ 21:18 In Quedlinburg | Keine Kommentare

Quedlinburger [1] Kasperletheater.!?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt drüber lachen.

Was soll man sagen, einer provoziert und der andere lässt sich provozieren, reagiert nicht nur mit untauglichen Mittel, sondern auch mit Äußerungen ([2] Quedlinburg: Stadtführungen), deren Gesetzeskonformität durchaus zu prüfen wäre. Meines Erachte wird hier wieder einmal die Keule gezeigt und geschwungen, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Sicher kann ich mich täuschen, aber ich glaube kaum, dass ein Stadtführer, welcher derzeit für die QTM unabhängig seine Runden dreht, sich einfach wie befürchtet vereinnahmen lassen würde. Da scheint Herr Bracht in seiner Einschätzung mal wieder daneben zu liegen. In diesem Zusammenhang kann aber ruhig über eine Äußerung des „anonymen Geschäftsführers“ eines Hotels nachgedacht werden.

Nun ja, so mancher Streit kann ja sogar belebende Wirkung haben, aber nur wenn daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden. Ob dies hier der Fall sein wird, mit der praktizierten Denkweise, ist fraglich, da dies gerade auch von den agierenden Hauptpersonen abhängig ist. Eigentlich stehen sich hier Arroganz der Position, Funktion, oder schlichtweg der administrativen Macht und die Arroganz des Geldes, des Investor, oder schlichtweg der ökonomischen Macht gegenüber. Es geht um Einfuß und Interessen, vor allem wirtschaftlichen Interessen. Das dieses dazu führt, dass der eine vergisst, dass er ein städtisches Dienstleistungsunternehmen führt, ist nicht nur an der Unzufriedenheit zu spüren, wenn der Geschäftsführer der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH Gegenstand der Betrachtung ist. Die dokumentierten Aussagen im Text geben zu denken, und bestätigen eigentlich meine Aussagen in einem anderem Zusammenhang. Dem Investor hingegen einen Vorwurf daraus zu machen, dass er handelt wie ein Investor, ist reichlich naiv, letztlich wird investiert um in erste Linie zu profitieren und nicht um dem Gutmenschentum Zucker zu geben. Von der öffentlichen Hand hingegen  kann erwartet werden, dass sie dem Allgemeinwohl zu dienen hat.

Dem Vorgang entsprechend werden anschauliche Beispiele für die Herangehensweise des Investors im Beitrag gezeigt. Letztlich geht es auch hier nur um die Optimierung der Verwertungsbedingungen und wenn sich etwas nicht dem ursprünglichen Anliegend entsprechend verwerten lässt, wird es eben anders verwertet, gegebenenfalls aus geschlachtet so weit es geht. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, wie doch gerade und nicht nur von Seitens des Bürgermeisters um jeden Investor gebuhlt wird, selbst auf die Gefahr hin die eigenen und angestammten Gewerbetreibenden aus den Augen zu verlieren.

Wie dem Beitrag zu entnehmen, sind beide Hauptakteure nicht unbedingt unumstritten und so kann diese Auseinandersetzung durchaus zur Klärung weiterer, im Text angesprochener Probleme taugen. Auf die Fortsetzung kann man wohl gespannt sein.

 

 


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[2] Quedlinburg: Stadtführungen: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtike
l&aid=1277474036812&openMenu=1121028317468&calledPageId=1121028317468&listid=1121028317460

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