Archive für 5.8.2010

Morgen ist es soweit!

Morgen ist es soweit!

Morgen ist es nun so weit und so werde ich diesen Beitrag, einer Drohung folgend, erst einmal löschen. Selbiges trifft für meine Auseinandersetzung mit dem Schreiben des Herrn Bracht zu. Aber warum eigentlich, gibt es nicht auch so etwas wie Meinungsfreiheit? Und liege ich mit meiner Einschätzung falsch? Eigentlich doch nicht, nur hat in unserer Gesellschaft ein Gewöhnungsprozess gegenüber solcher Schreiben, wie ursächliches E-Mail, eingesetzt und nur selten scheinen Inhalte hinterfragt zu werden. Verwunderlich ist solches kaum, da es üblich geworden ist, selbst in Bescheiden von Behörden, gleich mit den Konsequenzen zu drohen, welche dem Beschiedenen erwarten, wenn er z. B. nicht zahlt, oder mit der Zahlung in Rückstand gerät. Die Behörden sparen sich damit zwar eine Mahnstufe, nur zu welchem Preis? Da ein jeder Erhalter eines solchen Bescheides von vornherein als Zahlungsunwillig, oder der Zahlung sämiger, oder gar des Betruges verdächtigt wird! Nämlich um etwas anderes handelt es sich nicht, wenn in einem Bescheid Mahnklauseln gleich mit enthalten sind. Mit Bürgerfreundlichkeit hat dieses zwar nichts zu tun, genauso wenig wie mit Vertrauen in die Bürger, für welche eigentlich Verwaltungen da sein sollten, eher mit der Entfremdung dem Bürgern gegenüber. Der Bürger wird so nicht als Partner gesehen, sondern, wie es den Anschein hat, als Gegner.

Ähnlich auch im obigen Fall, anstatt sich mit denen auseinander zu setzten, welche gegen Urheberrecht verstoßen haben, wird die Keule jedem gezeigt und davor gewarnt, solches zu tun. Warum sieht man sich aber genötigt pauschal zu drohen, warum wird ein jeder Adressat dieser Mail verdächtigt? Gesund und konstruktiv wäre es, prinzipiell die Unschuld derer anzunehmen, welche sich eines solchen Vergehens nicht schuldig gemacht haben, und ihnen nicht zu unterstellen, dass sie dieses ja tun könnten. Andererseits, wenn nur diejenigen angeschrieben werden, welche sich unrechtmäßig auf den Seiten der QTM GmbH bedient haben, dann erfahren die Anderen ja nichts von dem im Text eingeführten Angebot, für einen Obolus dieses Recht erwerben zu können. Hier wird spekulativ mit Ängsten gearbeitet, in dem mit Folgen gedroht wird und ein Mittel, um diese abzuwenden, wird gleich mitgeliefert. Im Verkauf nicht unüblich und das Geschäft mit der Angst funktioniert nach wie vor.

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