Abmahnung war ein Gegenstand, … nun wird gedroht!
3.8.2010 von Th. Loch.
Abmahnung war ein Gegenstand, … nun wird gedroht!
So hatte ich diesen Text geschrieben und nun flatterte mir ein Schreiben des Herrn Bracht ins Haus. Wo er dereinst noch pauschal dorte, wird er nun konkret und praktischerweise zieht er die Register, welche er vermeint ziehen zu müssen und zu können.
Einen Text hat ich geschrieben und Reaktion erfahren, nicht dort wo ich ihn veröffentlicht habe, sondern in meinem Briefkasten. Der Gegenstand meines Textes war der Inhalt eines E-Mails, welches ich erhalten hatte und mit dem ich mich auseinandersetzte. Diese Auseinandersetzung hat nun Fortsetzung erfahren, dem Stil der E-Mail entsprechend.
Dabei hat es den Anschein, als ob der Brief im Affekt geschrieben wurde. Dem entsprechend wird zum Rundumschlag ausgeholt, und selbst Daten werden durcheinander gebracht. Dass dieses im Nachhinein korrigiert wurde, in dem mir besagte Antwort heute (02.08.) nochmals zugestellt wurde, ändert am anfänglichen Eindruck nichts. Das der Herr in diesem Zusammenhang wahrscheinlich mehr für die Verbreitung meines Textes getan hat, als ihm eigentlich lieb sein konnte, scheint ihm nicht bewusst zu sein. Wie ich der Statistik der Seite aber entnehmen kann, wurde der besagte Beitrag bis heute gerade einmal 66-mal im Blog gelesen und 33-mal als fed. Nicht besonders oft also und so frage ich mich, ob ich nun dankbar sein soll, dass diese Tat dazu beigetragen hat, die Position des Blog in so mancher Suchmaschine zu verbessern, oder auch nicht. In einer Suchmaschine fand ich dieses Text gar auf der ersten Seite, wenn ich QTM als Suchbegriff ausschrieb, was im Allgemeinen sehr selten ist, wenn ich nicht gerade den Blog - Namen selbst eingebe.
Wie dem auch sei, in jedem Fall wurde dazu beigetragen, den Text weiter zu verbreiten, als unter Umständen üblich, was eigentlich nicht gewollt war, wenn ich das Scheiben des Herrn Bracht betrachte.
Zugegebener Maßen hatte ich meinen Beitrag auch aus erster Emotion heraus geschrieben, also auch aus einem Affekt, welcher mich nach lesen des E-Mails überkam.
Im Brief selbst wird auf von mir gemachte Feststellungen reagiert, wobei direkte, wie indirekte Drohungen nicht fehlen. Zur besseren Nachvollziehbarkeit werde ich das Original, sowie die korrigierte Form als PDF – Datei bereitstellen.
Nun zum Brief und wie kann es anders sein, folgt nach der Begrüßungsformel die erste und direkte Drohung. So kann ich im ersten Satz erfahren, dass der Herr Rücksprache mit seinem Anwalt gehalten hat und mir nun ein Ultimatum stellt, in welchem ich aufgefordert werde, gegenständlichen Beitrag bis zum 06. August 2010 komplett zu lösche, oder so zu ändern, dass er den Vorstellungen des Geschäftsführers der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH entspricht. Sollte ich dieses nicht tun, wird die Angelegenheit dem Anwalt übergeben.
Bevor ich mich nun der “umfangreichen” Begründung zuwende, sei angemerkt, dass der Schreiber des Briefes, wie allgemein oft üblich, sich der vermeidlichen Autorität eines Anwalts bedient. Solches wird eigentlich immer dann praktiziert, wenn die eigene Autorität nicht ausreichend erscheint, um Interessen selbst durchzusetzen. Nun gut, so ist nicht nur die Drohung bezeichnend, welche aus einer Position der Stärke heraus ausgesprochen wird, sondern auch die begleitenden Umstände, welche auf wenig Selbstvertrauen und mangelnde Autorität schlissen lassen.
Die Begründung hingegen hat es in sich und soll ihrer einseitigen Betrachtung wegen nicht unwidersprochen stehen gelassen werden.
So wird gleich mit dem Rundumschlag begonnen, und festgestellt, dass mein „Artikel eine einzige Verleumdung“ ist. Nicht nur, dass hier dieselbe undifferenzierte Herangehensweise an den Tag gelegt wird, wie im E-Mail, sondern es offenbart sich auch die Wut, mit welcher sich in diese Auseinandersetzung begeben wird.
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