Archive für 7.1.2010

Nicht nur ein praxisorientiertes Projekt!

Nicht nur ein praxisorientiertes Projekt!

Harz Global, ein Netzwerk, welches gelobt wurde und federführend vom Dachverein Reichenstraße in Quedlinburg betrieben wird, fand in der MZ Erwähnung, weil es „vom Bundesministerium als praxisorientiert ausgezeichnet“ wurde. Der Dachverein hatte Mitte der 1990iger Jahre das Kulturzentrum in der Reichenstaße von der Stadt Quedlinburg übernommen und erfolgreich in freier Trägerschaft weitergeführt. Bis heute wird die Grundfinanzierung des Kulturzentrums von der Stadt getragen, wobei selbst diese in regelmäßigen Abständen instrumentalisiert und in Frage gestellt wurde. Nun ist diese Grundfinanzierung in den letzten Jahren zwar auch Opfer allgemeiner Kürzungen geworden, trotzdem konnte der Verein seine erfolgreiche Arbeit im Kulturzentrum fortsetzen. So hat sich die Zusammenarbeit mit dem Dachverein im Kulturzentrum für die Stadt in den letzten Jahren auch aus finanzieller Sicht gelohnt. Der Verein ist nicht nur in der Lage die verschiedensten Möglichkeiten an Fördermitteln für Kinder-, Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit zu nutzen, welche der Stadt in dem Maße so nicht zugänglich sind, sondern und wenn möglich, werden diese auch beantragt und  genutzt. Somit hat sich dieses Projekt auch als eine durchaus effiziente Möglichkeit für die Gestaltung von Kinder-, Kultur- und Jugendarbeit in der Stadt und für die Stadt herausgebildet. Letztendlich ist dieses aber nur auf Grund der guten Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Verein zum gegenseitigen Vorteil möglich. Ohne eine entsprechende Grundfinanzierung von seitens der Stadt, wäre die Tätigkeit des Vereins in diesem Umfang nicht möglich und die verschiedenen Fördermittel kaum im erforderlichem Maße gegen zu finanzieren, wie wiederum eine Arbeit in diesem Umfang ohne die entsprechenden Fördermittel, welche die Grundfinanzierung um ein mehrfaches übersteigen, nicht möglich wäre.

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Und es wurde geknallt!

Und es wurde geknallt!

Nun gab es zwar ein großes Knallverbot, was aber nicht daran hinderte, dass trotzdem in den betroffenen Gebieten geknallt wurde, wie an den Spuren zu sehen war. Selbst als ich gestern durch die Stadt ging, waren solche Spuren noch sichtbar. Nun ja, was kann auch von einem Knallverbot erwartet werden, welches scheinbar von Knalltüten erlassen wurde? Das hingegen insgesamt weniger geknallt wurde mag eher an der finanziellen Situation vieler Bürger gelegen haben, als am Verbot. Letztendlich sollte sich auch die Frage gestellt werden, wem solch ein Verbot nutzt und wer dieses kontrollieren soll?

Auf dem Heimweg am Neujahrsmorgen, so gegen 02.30 Uhr, konnte ich beim Gang durch die Neustadt und die Altstadt feststellen, dass immer noch geknallt wurde. Dabei schreckten einige Knalltüten nicht einmal davor zurück, Knaller aus den Fenstern ihres Hauses zu werfen. Was sicher nicht ungefährlich ist, für Passanten, welche die Straße zu dieser Zeit nutzten. Nun bin ich heute nicht unbedingt ein Befürworter solcher, wie auch anderer Knallerei. Nur kann ich mich doch gut daran erinnern, dass ich nicht nur in meiner Jugend den einen und anderen Knallkörper gezündet habe und wie ich mich als Kind über die bunten Lichter am Himmel und auf der Straße freute.

Was mich aber stört ist der Geist dieses Gesetzes, welches dem Bürger die Fähigkeit zum verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern abspricht, ihn somit entmündigt und zur Selbstkontrolle, sprich Denunziation, anstachelt. Dieser Geist lässt sich durch ein Silvesterfeuerwerk sicher nicht austreiben, dazu bedarf es anderer Mittel!

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