Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Gegen die Privatisierung der Stadtwerke Quedlinbur für Dezember, 2009.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Nov | Jan » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
- Allgemein (16)
- Aufgefallen. (6)
- Gefunden (12)
- Kommunalwahl (10)
- Quedlinburg (19)
- Stadtwerke (15)
- Wirtschaft, auch Landwirtschaft (7)
- 12.6.2010: Fatale Logik, Einnahmen werden erhöht, um Ausgaben zu sparen!
- 31.5.2010: Tradition in Quedlinburg!?
- 26.5.2010: Gejammer bei den Gastronomen!
- 10.5.2010: „Kleines“ Theater in Quedlinburg ganz groß!
- 9.4.2010: Wer hat Anspruch auf den „Oberharz“?
- 20.2.2010: Abgesetzt, das Bauernopfer!
- 16.2.2010: Beachtenswerte Aktion!
- 25.1.2010: Bürger unter Generalverdacht!
- 25.1.2010: Wie Bürokratie den Zahn Demokratie in Quedlinburg zieht!
- 14.1.2010: Aufgenommen am 11.01.2010!
Blogroll
Links
Archive für Dezember 2009
Keine Knallerei in der Quedlinburger Innenstadt, dafür wird der Bürger entmündigt!
18.12.2009 von Th. Loch.
Keine Knallerei in der Quedlinburger Innenstadt, dafür wird der Bürger entmündigt!
Heute erhielt ich via E-Mail folgende Pressemitteilung der Stadt Quedlinburg.
„Pressemitteilung der Stadt Quedlinburg
Kein Silvesterfeuerwerk in der Quedlinburger Innenstadt
Im Hinblick auf den bevorstehenden Jahreswechsel weist die Stadtverwaltung Quedlinburg auf den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern hin. So dürfen pyrotechnische Erzeugnisse der Klasse II, sog. Silvesterfeuerwerk (Raketen, Böller, Fontänen usw.) –wie jedes Jahr, nur am 31. Dezember und 1. Januar und ausschließlich von Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, aufbewahrt und verwendet werden.
Der Verkauf bzw. die Abgabe dieser Gegenstände ist in diesem Jahr ab dem 29. Dezember bis zum 31. Dezember und wiederum nur an volljährige Personen erlaubt. Hierbei dürfen nur pyrotechnische Gegenstände der Klassen I und II verkauft werden, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und- prüfung (BAM) zugelassen sind. Diese sind mit einer Zulassungsnummer (z. B. BAM-P II-1000) gekennzeichnet. Bei Klasse II ist die Kennzeichnungsfarbe grün.
Wichtig ist, dass mit Inkrafttreten einer Änderung des Sprengstoffgesetzes es nunmehr verboten ist, pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (Silvesterfeuerwerk) auch in unmittelbarer Nähe (Mindestabstand 100 Meter) von Reet- und Fachwerkhäusern abzubrennen. Das bedeutet, dass ab diesen Jahr in der gesamten Quedlinburger Innenstadt keine Silvesterfeuerwerkskörper (Raketen, Knaller, Fontänen, Sonnen u. ä.) verwendet werden dürfen.
Diese Regelung dient insbesondere dem Schutz kulturhistorisch wertvoller Gebäude vor Bränden u. a. im Umgang mit Feuerwerkskörper verbundenen Gefahren und hat für die Weltkulturerbestadt Quedlinburg herausragende Bedeutung.
Die Stadt Quedlinburg ruft deshalb alle Quedlinburger sowie Gäste und Besucher zur Einhaltung dieses Verbotes auf.
Zuwiderhandlungen gegen die vorgenannten Bestimmungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldbuße bis zu 50.000,- € geahndet werden kann.
Gleichwohl sollte in der Nähe des Quedlinburger Tierheimes ebenso auf die Verwendung von Feuerwerkskörpern verzichtet werden.“
Quedlinburg 17. Dezember 2009
Herausgeber der Presseinformation: Stadt Quedlinburg“
Nachwort:
Geschrieben in Aufgefallen. | Drucken | 1 Kommentar »
Wie “Wichtel” Brecht der REWE beim Sparen hilft!
14.12.2009 von Th. Loch.
Wie “Wichtel” Brecht der REWE beim Sparen hilft!
Heute wird in der MZ über das angekündigte Wichteltreffen vor dem REWE-Markt auf dem Gelände des Mettehofes berichtet. Um eine Wette ist es gegangen, wie es zu dieser Wette kam, ich kann es nicht sagen, auf jeden Fall hatte der Bürgermeister gewettet und wie zu lesen, sogar die Wette gewonnen. Über hundert Wichtel, unterstützt von Weihnachtsmännern, müssen wohl erschienen sein, und trällerten ihr Liedchen. Letztendlich ist dieses der REWE 500,-€ wert, einem Glorienschein dem Spender! Aber ist dem so, sollen nun die Quedlinburger das Unternehmen hoch leben lassen, welches sich so generös verhält und für das Erscheinen der Wichtel und dem Trällern eines Liedes 500,-€ als Opfergabe beibringt? Eine durchaus erfolgreiche Gabe, welche dem Unternehmen nicht wenig Geld spart!
Ja, wer hat hier eigentlich wem einen Gefallen getan und wer profitiert von diesem Theater? Sind es wirklich die Quedlinburger, ja, haben Unternehmen wie die REWE auf einmal das Gutmenschentum für sich entdeckt? Sicher nicht, auch die REWE ist ein Großkonzern, welchem es in erster Linie um die Maximierung von Gewinnen geht. So ist man gern bereit werbewirksame Aktionen zu begleiten und besonders wenn diese zu dem noch effizient sind und helfen ein vielfaches an Werbekosten zu sparen, werden sie gern angenommen.
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
Auch ein eigentlich überflüssiges Einkaufszentrum braucht Werbung!
4.12.2009 von Th. Loch.
Auch ein eigentlich überflüssiges Einkaufszentrum braucht Werbung!
Da gibt es doch glatt eine Pressemitteilung der Stadt Quedlinburg, welche so ihre Kreise zieht. Irgendwie ist sie über Umwegen auch in meinem elektronischen Briefkasten gelandet. ES ist zu erfahren, das der Bürgermeister eine Herausforderung angenommen hat und die Bürger sollen es ausbaden, damit ein Unternehmen auf dem Mettehof werbewirksam glänzen kann.
Der Mettehof ist in diesem Jahr eröffnet worden, eigentlich nicht der Hof, den gab es schon und er stammte aus der Blütezeit der Saatzucht in Quedlinburg. Der Abriss und der Bau eines weiteren Einkaufszentrums auf diesem Gelände in Quedlinburg war nicht gerade unumstritten, letztendlich wurden aber rund neun Millionen Euro investiert und Anfang Oktober wurden die verschiedensten Geschäfte eröffnet. So steht einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung nun noch mehr Verkaufsfläche zur Verfügung. Die Quedlinburger haben zwar dadurch nicht mehr Geld in der Tasche, aber es steht ihnen mehr Fläche zur Verfügung, auf der sie dieses ausgeben können. Ist doch auch was! Einmal davon abgesehen, dass dieses „mehr an Verkaufsfläche“ alles andere als nötig ist/war und somit auch unnützer weise nicht unerhebliche Ressourcen verschwendet wurden, zum Zwecke eines sich verschärfenden Verdrängungswettbewerbes, benötigen diese Verkaufseinrichtungen nun doch etwas Werbung. Da lässt sich auch schon mal der Bürgermeister Instrumentalisieren und vor den Karren einer Supermarktkette spannen, welchen die Bürger wider einmal ziehen sollen, wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist. 500,-€ soll es geben, wenn sich 100 Quedlinburger zum Wichtel oder Weihnachtsmann machen und am 3. Advent um 16.00Uhr vor dem REWE-Markt ein Weihnachtslied singen. Lobenswert, dass die 500,-€ für die „Kinderstadt Andershausen 2010“ verwendet werden sollten, aber eben auch sehr günstige Werbung für das Unternehmen. Da würde wieder einmal etwas unter Wert verkauft, es sollten wenigstens 10,-€ pro Wichtel und Weihnachtsmann drin sein, wenn sie sich denn vorführen und instrumentalisieren lassen! Im Anschreiben zur Pressemitteilung waren die Adressaten enthalten, wenn nur ein Teil dieser Medien die Aktion ankündigen, oder gar darüber berichtet, ist dieses für das Unternehmen keine unerhebliche Einsparung von Werbekosten, oder eben zusätzliche Werbung in nicht unerheblichen Umfang.
Geschrieben in Wirtschaft, auch Landwirtschaft, Quedlinburg | Drucken | 1 Kommentar »

