| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Mai | Jul » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| 29 | 30 | |||||
- Allgemein (20)
- Aufgefallen. (9)
- Gefunden (17)
- Kommunalwahl (10)
- Kurzentrum Bad Suderode (7)
- Quedlinburg (37)
- Stadtwerke (16)
- Wirtschaft, auch Landwirtschaft (17)
- 14.10.2011: Nur ädern sich die Zeiten, denn ...
- 19.9.2011: Privates Kapital heißt letztlich Privatisierung!
- 13.6.2011: Frieden für Libyen!
- 28.4.2011: Moral und Menschenverstand auf ihrer Seite ...
- 8.4.2011: Autorenlesung „HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“
- 5.4.2011: Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!
- 3.3.2011: Kahlschlag, im Namen wirtschaftlicher Entwicklung!
- 26.2.2011: Defizite des Harzticket!
- 23.2.2011: Ein schweres Erbe, mit dem trotzdem sorgsam umzugehen ist!
- 16.2.2011: Noch mal zum Kurzentrum in Bad Suderode.
Blogroll
Links
- Oktober 2011
- September 2011
- Juni 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
Nicht gesucht, aber gefunden!
Nicht gesucht, aber gefunden!
Nun leben wir in einer Welterbestadt und da gibt es reichlich Kulturgut, reichlich Spuren der Vergangenheit, aber in diesem Beitag geht es um ein ganz besonderes Kulturgut, welches Still und Leise entsorgt wird. Ja, auch Feldstraßen können Kulturgut sein und das besonders wenn sie schon etliche hundert Jahre alt sind und mit Granit gepflastert. Aber die Entsorgung dieser Straßen sind nicht nur Ausdruck dafür, wie unter Umständen mit Kulturgut in Quedlinburg umgegangen wird, wo ansonsten selbst an jedem Schotterkrümel, sollte er nur alt genug sein, eine Eule geklebt wird und seine Beschädigung unter Strafandrohung verboten ist, sondern auch für gegebene Machtverhältnisse.
Nun verschwinden zwei alte Straßen, Feldwege, nein, eigentlich verschwinden diese ja nicht, sie werden ihres alten Belages beraubt und erhalten als Ersatz einen neuen, besser für Traktoren, Kipper und anderes Kfz zu befahren. Wie gut das wir in einem Lande leben, in welchen das Auto ein Heiligtum ist und der Umgang mit dem selben selbst schon Kulturgut zu seien scheint.
Aber nicht nur dieses, der Beitrag zeigt auch sehr schön wie die eigentlichen Machtverhältnisse in der Stadt sind, der Rat wurde einfach übergangen, still und heimlich vor vollendete Tatsachen gestellt. Welch hohe Schule der Demokratie und es ist kaum zu erwarten das es dem neuen Rat anderes ergehen wird. Traurig für das Welterbe und bezeichnend für die demokratischen Verhältnisse in dieser Stadt.

