Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Gegen die Privatisierung der Stadtwerke Quedlinbur für Juni, 2009.
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- 12.6.2010: Fatale Logik, Einnahmen werden erhöht, um Ausgaben zu sparen!
- 31.5.2010: Tradition in Quedlinburg!?
- 26.5.2010: Gejammer bei den Gastronomen!
- 10.5.2010: „Kleines“ Theater in Quedlinburg ganz groß!
- 9.4.2010: Wer hat Anspruch auf den „Oberharz“?
- 20.2.2010: Abgesetzt, das Bauernopfer!
- 16.2.2010: Beachtenswerte Aktion!
- 25.1.2010: Bürger unter Generalverdacht!
- 25.1.2010: Wie Bürokratie den Zahn Demokratie in Quedlinburg zieht!
- 14.1.2010: Aufgenommen am 11.01.2010!
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Archive für Juni 2009
Energiewende und Liberalisierung des Strommarktes.
29.6.2009 von Th. Loch.
Energiewende und Liberalisierung des Strommarktes.
Die Energiewende, welche durchaus Notwendig ist, ist auch eine gute Möglichkeit um die Stadtwerke, im kommunalen Eigentum, zu stärken und Abhängigkeiten von den großen Konzernen weiter zu vermindern, ja sogar aufzuheben. Im Interesse der Bürger und das nicht nur um langfristig günstige Energiepreise zu gewährleisten.
Hier fand ich einen Beitrag, welcher sich mit dieser Problematik beschäftigt und auf einen anderen Beitrag verwiest, welcher unter dem Titel „TEURE ENERGIE“ sich mit den Auswirkungen der Liberalisierung des Strommarktes beschäftigt:
„Verbraucher sind Verlierer auf dem Strommarkt
Gut gemeint, aber das Ziel verfehlt? Von der Öffnung des Strommarkts haben Verbraucher laut einer Studie nicht profitiert - obwohl genau das gewollt war. Für die Konzerne dagegen hätte die EU-weite Liberalisierung demnach kaum besser laufen können.“
Gedanken zu Thema:
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BUND-KandfidatInnencheck
29.6.2009 von Tolo.
BUND-KandfidatInnencheck
„BUND-KandidatInnencheck: 1.495 DirektkandidatInnen unter der Lupe“
Ja es ist noch etwas Zeit, bis zur Wahl des Bundestages und der erste bundesweite Kandidatencheck ist online.
Der BUND stellt 1.495 Kandidaten drei Fragen:
„Wie stehen die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der Parteien im Bundestag zum Atomausstieg, zum Neubau von Kohlekraftwerken, zur Gentechnik und zu ökologischen Brennpunkten in ihrem Wahlkreis?“
Von fünf Kandidaten des Harzkreises (69) liegen von dreien die Antworten vor, zwei stehen noch aus, wobei von einem es nicht einmal ein Bild zu geben scheint. Nun, mal sehen wie sich die letzten zwei positionieren, wenn sie sich denn positionieren. Aber es ist ja noch zeit und wenn auf andere Wahlkreise geschaut wird, so sind noch etliche Felder grau mit Fragezeichen.
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Erbestatus weg!
25.6.2009 von Th. Loch.
Erbestatus weg, ein E-Mail mit Pressemitteilung erhalten!
Eine Anmerkung vorweg!
Ja, nun ist Dresden seinen Erbestatuss los, selber Schuld, könnte man meinen und es wird auch so sein. Nur ob deswegen die Besucherzahlen zurück gehen werden ist zu bezweifeln. Letztendlich hat nicht einmal mehr die Hufeisenfledermaus helfen können, die Brücke wird gebaut.
Das Komitee hat entschieden und der Titel ist weg, der Verein jammert und ist versucht den Weltuntergang zu zelebrieren. Welch Verlust, an Symbolwirkung lässt man es nicht missen und Dresden wird wohl nun den Verein verlassen müssen. Warum eigentlich? Weil in einer Welt, wo ein Fetisch mehr zählt als ein Mensch, dessen Verlust gravierend ist? So stimmt die Gemeinde der Fetischgläubigen einen Jammergesang an, sie erheben Ansprüche, welchen sie selbst nicht gerecht werden und setzt Maßstäbe, welchen sie unter ähnlichen Bedingungen wahrscheinlich selbst auch nicht gerecht werden würden. Es wird bedauert, dass es keine verbindliche Rechtsgrundlage gibt und so der Weg der Klage ausgeschlossen ist, aber wer wird schon wegen eines Fetisch klagen?
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Ein Grund zum gratulieren?
23.6.2009 von Th. Loch.
Ein Grund zum gratulieren?
Ein Grund zum gratulieren, oder doch nur Ausdruck gelebter Egozentrik? Also Gratulation, dass das Unternehmen in der Region bleibt!
Ja, die Stadt Quedlinburg gewinnt 100 Arbeitsplätze, welche der Stadt Harzgerode verloren gehen. Des Einen Freud, des Anderen Leid! Es wird gratuliert und sicher ist es ein Erfolg wenn sich Gewerbe in der Stadt niederlässt und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Beweggründe für den Umzug sind eigentlich recht einfach und sind den Bemühungen der Stadt nur bedingt geschuldet. Zum einen steht der gegenwärtige Standort dem Unternehmen nicht mehr lange zur Verfügung, zum anderen liegt Quedlinburg von diesem nicht weit entfernt, verfügt über freie Flächen und bietet den Geschäftsführern ein gutes, kulturelles Lebensumfeld zum heimisch werden. Das sich das Unternehmen in Quedlinburg ansiedeln wird, ist somit den verschiedensten Umständen geschuldet, was den Anteil der Stadt sicher nicht schmälert. Auch ist es nicht verwunderlich, dass Bürgermeister und Wirtschaftsförderer dieses als Erfolg verkaufen, ist doch die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses Unternehmen irgendwann einmal Gewerbesteuern in die Kassen der Stadt Quedlinburg zahlen wird.
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Nicht gesucht, aber gefunden!
9.6.2009 von Th. Loch.
Nicht gesucht, aber gefunden!
Nun leben wir in einer Welterbestadt und da gibt es reichlich Kulturgut, reichlich Spuren der Vergangenheit, aber in diesem Beitag geht es um ein ganz besonderes Kulturgut, welches Still und Leise entsorgt wird. Ja, auch Feldstraßen können Kulturgut sein und das besonders wenn sie schon etliche hundert Jahre alt sind und mit Granit gepflastert. Aber die Entsorgung dieser Straßen sind nicht nur Ausdruck dafür, wie unter Umständen mit Kulturgut in Quedlinburg umgegangen wird, wo ansonsten selbst an jedem Schotterkrümel, sollte er nur alt genug sein, eine Eule geklebt wird und seine Beschädigung unter Strafandrohung verboten ist, sondern auch für gegebene Machtverhältnisse.
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Auch Quedlinburg hat gewählt!
9.6.2009 von Th. Loch.
Auch Quedlinburg hat gewählt!
Einmal davon abgesehen, dass die größte Gruppe wiedereinmal die Nichtwähler stellten, könnte das Bürgerforum eigentlich zufrieden mit dem Ergebnis sein. Etwas über 11% der abgegeben Stimmen und damit 4 Kandidaten im Rat, ist schon nicht zu verachten. Wenn bedacht wird, dass in der letzten Legislaturperiode nur ein Vertreter des Forums im Rat saß, keine unerhebliche Steigerung, aber sie liegt auch im Trend allgemeiner politischer Entwicklungen. Regionale Bürgerbewegungen und Wählervereinigungen waren die eigentlichen Gewinner dieser Wahl in Sachsen-Anhalt. Allein das Wahlergebnis kann nicht zufriedenstellend sein, das Gewicht im Rat hat sich insgesamt zu Gunsten konsequent konservativer Kräfte verschoben. So hat vor allem die CDU in Quedlinburg Gewinne zu verzeichnen, wogegen die FDP und die SPD nur einen sehr geringen Zuwachs verzeichnen können. Verloren hat vor allem das Bürgerbündnis QfW und die Partei die Linke. Damit verändert sich leider die Konstellation im Rat zu Gunsten der Kräfte, welche eine Ausverkauf der Stadt, „zur Rettung der Stadt“, sowie den Ausbau repressiver Maßnahmen gegenüber den Bürgern favorisieren.
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