Kandidaten zur Wahl komplett.

Kandidaten zur Wahl komplett.

Heute findet sich in der Mitteldeutschen Zeitung, unter dem Titel: „Vorschläge für Quedlinburger Stadtrat sind jetzt komplett“, ein Beitrag in welchen die kandidierenden Wählergruppen, sowie die Zahl der Kandidaten, wie auch einige Kandidaten genannt werden. Leider findet sich dieser Beitrag nicht auf der Webseite der Zeitung, was nicht unbedingt unüblich ist, wenn ich an die Veröffentlichungspraxis im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um den Verkauf der Stadtwerke denke. Dort wurde zwar in der Zeitung berichtet, nur vieles von dem fand sich im Internet nicht wieder. Aber was soll es, auch so wird Politik gemacht, oder zumindest ein Standpunkt vertreten.  Andererseits lebt das Blatt hautsächlich vom Verkauf der Printausgabe, könnte man annehmen, da lässt man schon gern des Gewinnes wegen etwas Vielfalt auf der Strecke.

Dem Beitrag selbst ist ein Nachsatz angehängt, welchem man entnehmen kann, das es in der Sonnabendausgabe des Harzboten eine vollständige Veröffentlichung der Wahlvorschläge geben wird, dieses aber im Anzeigenteil.

Wie einen anderem Bericht schon zu entnehmen war, stehen insgesamt 87 Kandidaten zur Wahl, diese verteilen sich folgendermaßen auf die Parteien und Initiativen, die Partei Die Linken schickt 11 Kandidaten ins Rennen, wogegen die Grünen mit 5 Bewerber ins Feld ziehen, die SPD hat 17 Kandidaten auf ihrer List, die CDU tritt mit 19 Bewerbern an und die FDP hat 14 Kandidaten zu repräsentieren, als letzte Partei tritt die NPD mit 2 Kandidaten an. Neben die Parteien treten zur Wahl noch drei Bürgerbewegungen an, da wäre einmal die älteste dieser Gruppierungen, das Bürgerforum Quedlinburg mit 9 Kandidaten, gefolgt von der Quedlinburger freien Wählergemeinschaft (QfW) mit 7 Kandidaten und letztendlich die Neugründung Die Alternative – gegen (DAg) mit drei Kandidaten.

Also ein buntes Spektrum, welches einen interessanten Wahlkampf verspricht, da kann man getrost gespannt sein, was die einzelnen Gruppierungen zu bieten haben, was sie in den letzten Jahren geboten haben ist  offensichtlich und sollte für eine Entscheidung eigentlich ausschlaggebender sein, als der Blick in die Zukunft und das Lesen aus dem Kaffeegrund, sprich diverse Wahlversprechen und populistischen Erwägungen.

Also, lassen wir uns überraschen.

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