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Netzgebühren erhöht.
Dieser Eintrag stammt von Th. Loch Am 14.4.2009 @ 11:26 In Stadtwerke | Keine Kommentare
Netzgebühren erhöht.
[1] Verlinkt und [2] Kommentiert wurde ein Beitrag von Spiegel-Online, zur Erhöhung der Netzentgelte.
Spiegel-Online versäumt es aber nicht die großen Stromkonzerne reinzuwaschen, denn wie ist zu lesen: „Davon entfällt aber nur ein geringerer Teil auf die überregionalen Höchstspannungsnetze, die knapp 900 regionalen Verteilnetze machen den Großteil der Kosten aus.“ Also nicht so schlimm, denn der Hauptanteil der Kosten im Netz fallen bei den regionalen Verteilernetzen an, und somit ersteinmal weg, der schwarze Petter, auch die Großen wollen nur leben! Aber dem nicht genug, so wurde auch gleich ein Schuldiger ausgemacht: „Nach Angaben der Bundesnetzagentur haben sich inzwischen aber die Ausgaben der Netzbetreiber erhöht, weil sie immer größere Mengen an Ökostrom in ihre Leitungen aufnehmen müssen.“ Ja, dieser Ökostrom ist schuld, würde der die Leitungen nicht verschmutzen, wie heil wäre die Welt. Es sei denn, es handele sich um eine [3] Mogelpackung und die Stromkonzerne bemächtigen sich des Etikentenschwindels!
Um sich von solchen Mechanismen und deren Folgen unabhängig zu machen, sind nicht nur eigene Energieunternehmen wichtig, sondern es müssen diese so entwickelt werden, das sie weitestgehend Autark sind. Und dieses ist mit Kooperationen in der Region und dem Ausbau regenerativer Energieerzeugung am ehesten machbar. Aber auch die Erzeugung eigenen Stromes, mit hohem Wirkungsgrad, auf Basis konventioneller Energieträger, hat durchaus seine Bedeutung als Schritt in die Unabhängigkeit. Wie in Quedlinburg geschehen, gilt es im letzterem Fall Technologien einzusetzen, welche mit wenig Aufwand auf regional erzeugte Energieträger umgestellt werden können, sobald diese ausreichend zur Verfügung stehen.
Mit der Verhinderung des Verkaufes der Stadtwerke wurden die Voraussetzungen für eine unabhängige, regionale Energieversorgung geschaffen und auf Grund eines gewachsenen Anteils selbst erzeugter Energie, verbunden mit weniger Nutzung der Höchstspannungsleitungen, werden die Auswirkungen für den Stadtwerkekunden jetzt schon weniger hart sein, als für Kunden, welche Anbieter bevorzugen, die weitestgehend auf fremde Netze angewiesen sind.
Letztendlich gilt; desto unabhängiger ein regionaler Versorger im kommunalem Eigentum ist, desto stabiler und sicherer können die Preise gestaltet werden.
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[1] Verlinkt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,616650,00.html
[2] Kommentiert: http://www.buergerforum-qlb.de/index.php?id=63&tx_ttnews%5Btt_news%5D=44&
;tx_ttnews%5BbackPid%5D=21&cHash=272f4b13bc
[3] Mogelpackung: http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/atom_und_kohl
estrom_als_oeko_strom_umdeklariert/
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